24-04-2025 08:43

Wissenschaftler haben kürzlich festgestellt, dass es nicht möglich ist, Zecken im ganzen Land zu bekämpfen. Ein Zeckenbiss kann ernsthafte Folgen haben, wie etwa die Lyme-Borreliose. Diese Krankheit kann dauerhaft die Gesundheit von Menschen beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, damit du erfolgreich Zecken bekämpfen kannst. Es ist jedoch nicht möglich, sich vollständig gegen die Lyme-Borreliose impfen zu lassen, um Zecken zu bekämpfen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich selbst schützt, wenn du dich an einem zeckenanfälligen Ort befindest. Zecken bekämpfen kannst du unter anderem mit: zeckenabweisender Kleidung und DEET.

Wann muss ich Zecken bekämpfen?

Du bist bei mehr Aktivitäten zeckenanfälliger als du denkst. In diesem Moment denkst du vielleicht nicht an die Bekämpfung von Zecken. Du bist bereits zeckenanfällig, wenn du wanderst, angelst, im Garten arbeitest oder Geocaching betreibst. Das ist jedoch vielen Menschen nicht bekannt. Deshalb werden oft keine präventiven Maßnahmen zur Bekämpfung von Zecken ergriffen, obwohl sie tatsächlich einem Risiko ausgesetzt sind. Einige Berufe tragen ebenfalls ein erhöhtes Risiko von Zeckenbissen, wie Gärtner und Förster. Menschen in diesen Berufen werden regelmäßig einer Umgebung mit vielen Zecken ausgesetzt. Zecken kommen nämlich häufig in Parks, Wäldern, Sträuchern und anderen Naturgebieten vor. Es ist daher wichtig, dass du dich aus Prävention in diesen Bereichen durch zeckenbekämpfende Mittel schützt. Bedecke deshalb deinen Körper gut mit zeckenabweisender Kleidung. Es ist auch ratsam, die unbedeckten Körperteile mit Insektenmitteln, die DEET enthalten, einzucremen. Es wird ohnehin empfohlen, dich regelmäßig auf Zeckenbisse zu kontrollieren, wenn du in einem Naturgebiet warst. Je länger die Zecke auf der Haut bleibt, desto schwerwiegender sind die Folgen. Die Krankheiten, die Zecken übertragen, verankern sich nämlich in deinem Körper.

Du wurdest trotzdem gebissen…

Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Zeckenbekämpfung wurdest du trotzdem von einer Zecke gebissen. Wie gehst du dann vor? Zuerst ist es wichtig zu wissen, wann du gebissen wurdest. Wenn du ein paar Wochen nach dem Biss eine rote Stelle wahrnimmst, solltest du einen Arzt aufsuchen. Wenn die Zeckenbekämpfung gut verlaufen ist, du aber unsicher bist, dann ist es trotzdem ratsam, deinen Arzt aufzusuchen. Ein roter Kreis kann letztendlich zu Lyme-Borreliose führen. Diese kann gut mit Medikamenten behandelt werden, wenn du rechtzeitig zum Arzt gehst. Deshalb wird immer empfohlen, im Zweifelsfall den Arzt zu konsultieren.

Die Zecke ist mit einer speziellen Pinzette zu entfernen. Entferne die Zecke vorsichtig aus deiner Haut. Drücke die Zecke dabei nicht platt. Nachdem du die Zecke entfernt hast, ist es wichtig, deine Haut gut zu desinfizieren. Mache das nicht vorher, da sonst die Bekämpfung von Zecken keine Wirkung hat und die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung größer ist. Achte gut auf die richtige Entfernung der Zecke. Die Zecke muss nämlich vollständig entfernt werden, da sonst noch Krankheitserreger übertragen werden können. Kontrolliere die Stelle deshalb nach der Entfernung gut.

Mit der Bekämpfung von Zecken vermeidest du Unsicherheit

Wenn du dir nicht sicher bist oder Zweifel hast, ob die Zecke vollständig entfernt wurde, lasse die Stelle von deinem Arzt kontrollieren. Es können nämlich kleine Teile zurückbleiben, die in manchen Fällen nicht mit bloßem Auge sichtbar sind. Denke zum Beispiel an ein Beinchen einer Larve oder Nymphe. Diese sind noch sehr klein, da sich die Zecke dann im Anfangsstadium ihres Lebens befindet. Allerdings kann ein (Teil einer) Nymphe bereits schwerwiegende Krankheiten bei Menschen verursachen. Im Gegenteil, Nymphe übertragen die meisten Krankheiten. In diesem Wachstumsstadium sind Zecken nämlich noch sehr klein und fallen daher nicht auf. Dadurch bleibt die Zecke länger an einem haften, was ihnen genügend Zeit gibt, eine vollständige Blutmahlzeit einzunehmen. Obwohl eine Zecke im Larvenstadium noch keine Blutmahlzeit eingenommen hat, können sie dennoch Krankheiten übertragen. Die Larven, die gerade aus dem Ei kommen, sind nämlich bereits in der Lage, die Borrelia-Bakterien Miyamotoi und Afzelii auf Menschen und Tiere zu übertragen.