Borrelia-Bakterien
Die Lyme-Borreliose wird durch die Borrelia-Bakterien verursacht, mit denen in den Niederlanden ganze 22 Prozent der Zecken infiziert sind. Zecken können dieses Virus durch ihren Biss übertragen, aber aus den Ergebnissen der Studie geht hervor, dass längst nicht jeder die Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss bekommt. Sonst wäre die Wahrscheinlichkeit einer Lyme-Borreliose nicht 2,7 Prozent, sondern viel höher.
Lyme-Borreliose in den Niederlanden
Jährlich werden etwa 22.000 Menschen in den Niederlanden mit der Lyme-Borreliose infiziert. Bei 80 Prozent bleibt die Krankheit auf einen roten, kreisförmigen Fleck an der Bissstelle beschränkt (Erythema migrans), das Kennzeichen der Lyme-Borreliose. Bei den übrigen 20 Prozent treten auch ernsthafte Symptome auf, die in den meisten Fällen innerhalb von drei Monaten nach dem Zeckenbiss auftreten. Dazu gehören ernsthafte Beschwerden im Nervensystem, im Herzen oder in den Gelenken. Die Lyme-Borreliose ist selbst nicht direkt tödlich, kann aber tödliche Folgen haben, wenn die Krankheit erst in einem späten Stadium erkannt wird. Insbesondere Herzrhythmusstörungen können tödliche Folgen haben.