22-04-2025 11:41

Wann spricht man von chronischer Lyme-Borreliose?

Die Borreliose wird chronisch, wenn du länger als ein Jahr mit der Erkrankung infiziert bist. In diesem Stadium bleiben alle Symptome bestehen und die Beschwerden verschlimmern sich manchmal sogar.

Merkmale der chronischen Lyme-Borreliose

Wenn sich die Borreliose in einem chronischen Stadium befindet, treten Probleme mit dem Nervensystem auf. Es kann auch eine Gehirnerkrankung entstehen, die als chronische Enzephalopathie bezeichnet wird. Symptome, die damit einhergehen, sind Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Wutausbrüche, Gedächtnisprobleme, Konzentrationsstörungen, starke Kopfschmerzen und Schlafstörungen. Außerdem können psychiatrische Probleme auftreten, wie Beschwerden, die Persönlichkeitsveränderungen, ADHS, Angststörungen, Stimmungsschwankungen und psychiatrischen Störungen ähneln. Es können auch Probleme auftreten, die der Parkinson-Krankheit, MS, Demenz und ALS ähneln.

Acrodermatitis Chronica Atrophicans (ACA) ist eine Hauterkrankung, die ebenfalls bei chronischer Borreliose auftreten kann. Dabei wird die Haut rotviolett, meist an Fuß oder Hand. Es entstehen häufig Stellen am Körper, an denen die Haut sehr dünn wird. Dies kann mit Pigmentierungen, Faltenbildung und Rötung einhergehen.

blog-teek

Behandlung der chronischen Lyme-Borreliose

Wenn die Krankheit chronisch geworden ist, ist Lyme nur schwer zu bekämpfen. Eine chronische Borreliose erfordert in der Regel eine Behandlung mit hoher Dosis Antibiotika für durchschnittlich sechs bis zwölf Monate.