22-04-2025 16:15

Die Zeckenart Rhipicephalus Sanguineus wird auch Hundszecke genannt und ist in südeuropäischen Ländern rund um das Mittelmeer recht häufig anzutreffen. Besonders in Spanien, Frankreich und Italien werden Menschen regelmäßig von diesem braunen Tierchen gebissen, das die Krankheit Fièvre Boutonneuse verbreiten kann.

Wie sieht eine Hundszecke aus?

Eine Hundszecke hat verschiedene Lebensstadien. Das Aussehen ändert sich je nach Stadium der Hundszecke, daher gibt es verschiedene Beschreibungen einer Hundszecke. Im Folgenden beschreiben wir die verschiedenen Phasen des Aussehens einer Hundszecke.

Phase 1: Larve
Wenn die Hundszecke frisch aus dem Ei schlüpft, wird sie als Larve bezeichnet. In diesem Stadium hat die Zecke 6 Beine und einen bläulichen Schimmer.
Phase 2: Nymphe
Nach einer Blutmahlzeit entwickelt sich die Larve zu einer Nymphe. Eine Nymphe hat 8 Beine und ist normalerweise braun. Diese Farbe ändert sich zu grau, wenn die Nymphe vollgesogen ist.
Phase 3: Erwachsen
Sobald die Nymphe eine weitere Blutmahlzeit hatte, wird sie zu einer erwachsenen Hundszecke. Die Zecke hat weiterhin 8 Beine und eine braune Farbe, ist jedoch im Vergleich zur vorherigen Phase größer geworden.
Eine Hundszecke sollte die Blutmahlzeiten innerhalb von 200 Tagen aufnehmen. Länger kann diese Zeckenart ohne Nahrung nicht überleben.

Wo findet man die Hundszecke?

Diese Zeckenart lebt in Ländern mit warmem Klima auf jedem Kontinent und somit auch in Europa, wo sich Rhipicephalus Sanguineus in erster Linie in Ländern rund um das Mittelmeer bewegt.
Die Hundszecke bevorzugt warme und feuchte Orte und hält sich gerne auf Nagetieren, Antilopen, Vieh oder Haustieren auf. Aus diesem Grund wird sie auch Hundszecke genannt. Obwohl meist Tiere das Ziel dieser Zecke sind, können auch Menschen von ihr gebissen werden. Diese Zeckenart kann sowohl in der Natur als auch in Häusern überleben. Daher führen wir in unserem Sortiment Anti-Zecken- und Flohkissen. Dieses Kissen ist mit Insekten abweisenden Stoffen imprägniert, um diese Krankheitserreger fernzuhalten.

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Zeckenkrankheit Fièvre Boutonneuse

Die Rhipicephalus Sanguineus überträgt die Krankheit Fièvre Boutonneuse. Das erste sichtbare Symptom dieser Krankheit ist ein Geschwür mit schwarzer Kruste und einer roten Verfärbung der Haut nach einem Zeckenbiss. Dies kann mit geschwollenen Lymphknoten einhergehen. Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen können auftreten, und auch ein Blutdruckabfall kann die Folge der Infektion sein. Manchmal treten auch neurologische Störungen und eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion auf. Ungefähr fünf bis sieben Tage nach dem Biss der Hundszecke treten Schüttelfrost und Fieber auf, die mehrere Tage bis zu zwei Wochen anhalten. Nach etwa fünf Tagen entstehen dann rote Flecken am ganzen Körper. Es gibt keine Impfung gegen diese Krankheit. Meistens wird eine Antibiotikakur verschrieben, um Fièvre Boutonneuse zu behandeln. Beim Entfernen der Hundszecke ist es wichtig, dass die Zecke vollständig (mit Beinen) entfernt wird. Schau dir daher anhand der Farbe an, in welchem Stadium sich die Zecke befindet. Überlege dann, aus dieser Sicht, wie viele Beine sich möglicherweise noch in der Haut befinden könnten.