Zeckenkrankheit Fièvre Boutonneuse
Die Rhipicephalus Sanguineus überträgt die Krankheit Fièvre Boutonneuse. Das erste sichtbare Symptom dieser Krankheit ist ein Geschwür mit schwarzer Kruste und einer roten Verfärbung der Haut nach einem Zeckenbiss. Dies kann mit geschwollenen Lymphknoten einhergehen. Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen können auftreten, und auch ein Blutdruckabfall kann die Folge der Infektion sein. Manchmal treten auch neurologische Störungen und eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion auf. Ungefähr fünf bis sieben Tage nach dem Biss der Hundszecke treten Schüttelfrost und Fieber auf, die mehrere Tage bis zu zwei Wochen anhalten. Nach etwa fünf Tagen entstehen dann rote Flecken am ganzen Körper. Es gibt keine Impfung gegen diese Krankheit. Meistens wird eine Antibiotikakur verschrieben, um Fièvre Boutonneuse zu behandeln. Beim Entfernen der Hundszecke ist es wichtig, dass die Zecke vollständig (mit Beinen) entfernt wird. Schau dir daher anhand der Farbe an, in welchem Stadium sich die Zecke befindet. Überlege dann, aus dieser Sicht, wie viele Beine sich möglicherweise noch in der Haut befinden könnten.
