22-04-2025 12:05

Die Lyme-Borreliose ist eine Krankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht wird, ein Bakterium, das durch einen Biss einer infizierten Zecke übertragen wird. Andere Namen für die Lyme-Borreliose sind Lyme-Krankheit oder Zeckenkrankheit. Ein Zeckenbiss muss nicht immer zur Lyme-Borreliose führen.

Behandlung

Wird die Lyme-Borreliose nach einem Zeckenbiss rechtzeitig diagnostiziert, dann kann sie sehr gut mit Antibiotika behandelt werden. Die Behandlung der Zeckenkrankheit Lyme ist sehr wichtig, denn falls dies nicht korrekt erfolgt, können unter anderem neurologische Beschwerden auftreten. Es können Beschwerden im Nervensystem, den Gelenken, aber auch mit dem Herz auftreten.

Drei Stadien der Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose kann in drei Stadien unterteilt werden: frühe Lyme-Borreliose, frühe disseminierte Lyme-Borreliose und späte Lyme-Borreliose. Im ersten Stadium sind die Beschwerden vor allem ein grippiges Gefühl, Fieber, Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden. Im zweiten Stadium treten Beschwerden in den Gelenken, dem Nervensystem und manchmal im Herz auf. Die Nerven im Rückenmark (heftige Schmerzen in Armen oder Beinen) oder im Gehirn können sich entzünden. Man spricht von einer späten Lyme-Borreliose, wenn die Krankheit länger als ein Jahr vorhanden ist. Beschwerden in diesem Stadium sind rote/violette Haut (Acrodermatitis chronica atrophicans). Diese Hauterkrankung tritt an den Armen oder Beinen auf, wobei die Haut sehr dünn wird.