22-04-2025 16:04

Es sind viele Hyalomma-Zeckenarten bekannt, aber nur die Hyalomma Marginatum und die Hyalomma Aegyptium kommen in Europa vor. Sie stellen vor allem in südlichen europäischen Ländern eine Bedrohung dar, da sie mit dem Krim-Kongo-Virus in Verbindung gebracht werden.

Wo kommt die Hyalomma-Zecke vor?

Die Hyalomma-Zecke stammt ursprünglich aus Afrika und lebt auch in Asien, wird jedoch in den letzten Jahren vermehrt in Europa gesichtet. Sie scheint den Kontinent über Spanien und die Türkei zu betreten und stellt ein immer größeres Problem dar.
Einige Arten infizieren nicht nur Menschen, Vieh und Nagetiere, sondern auch (Zug)vögel. Die Infektionen, die durch diese Zecken übertragen werden, können sich daher leicht über den Rest der Welt verbreiten.
Die Hyalomma ist vor allem in den Monaten Juni bis Oktober aktiv und schlägt am häufigsten im Juli und August zu. Wenn es einen milden Winter gab, treten im Frühling und Herbst mehr Zecken auf als ursprünglich. Auch die Anzahl der Zecken im Sommer ist erheblich höher. Bei Temperaturen zwischen 22 und 27 Grad sind sie am gefährlichsten und verursachen die meisten Opfer.

Lebensbedrohliches Krim-Kongo-Fieber durch Hyalomma

Die Hyalomma-Zecke wird als einer der Überträger des Krim-Kongo-Virus angesehen, an dem dreißig bis fünfzig Prozent der infizierten Menschen sterben. Das erste Symptom der Krim-Kongo-Grippe ist Grippe mit Nasenbluten. Nach ein paar Tagen beginnt die Leber zu schwellen und es treten Unterhautblutungen auf. Es ist auch möglich, dass wichtige Organe aufhören zu arbeiten. Es gibt keine Behandlung für diese lebensbedrohliche Krankheit, daher ist es von entscheidender Bedeutung, eine Infektion zu vermeiden.