22-04-2025 15:51

Schottland hat viele Hügel und Berge, wo Wanderer regelmäßig einen Zeckenbiss bekommen. Besonders nach einer milden Winterperiode gibt es in diesen Gebieten viele Zecken. Diese winzigen Kreaturen sind mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen, stellen aber eine große Gefahr dar. Nach einer Wanderung in den schottischen Hügeln kann es leicht passieren, dass du von einer Zecke gebissen wurdest und somit mit der Borrelia-Bakterie infiziert bist. Dies verursacht die Lyme-Krankheit und kann unangenehme Folgen haben.

Schottland und die Lyme-Krankheit

Ixodes Ricinus, auch als Schafzecke bekannt, ist in Schottland häufig zu finden und verbreitet dort die Lyme-Krankheit. Diese Krankheit ist auch in den Niederlanden bekannt und kann in seltenen Fällen sogar tödlich sein, wenn sie nicht (richtig) mit einer Antibiotika-Kur behandelt wird. Das erste Symptom von Lyme ist ein roter, kreisförmiger Fleck an der Stelle des Zeckenbisses. Danach können Symptome wie Fieber und Grippe auftreten. In einem späteren Stadium können Beschwerden in den Gelenken, im Nervensystem und im Herz auftreten. Es gibt keine Impfung gegen die Lyme-Krankheit.

Risikogebiete in Schottland

Zecken befinden sich vor allem im nördlichen Teil Schottlands. Die schottischen Highlands sind ein beliebtes Urlaubsziel und zudem ein attraktives Gebiet zum Wandern oder für andere abenteuerliche Aktivitäten. Der Nachteil dieses Gebiets ist jedoch das Vorhandensein von Zecken, die sich hier in den Wäldern und im Gras verstecken. Dass es viele Zecken im Norden Schottlands gibt, bedeutet nicht, dass es keine Gefahren beim Wandern im südlichen Teil des Landes gibt. Es sind nämlich schon genügend Menschen hier gewesen, die einen Zeckenbiss erlitten haben.