Wo befinden sich die Zecken in Norwegen?
Zecken könnten theoretisch überall in Norwegen sein, aber besonders die Menschen, die in den Süden dieses Landes gehen, laufen Gefahr, von einer Zecke gebissen zu werden. Zecken haben sich in den letzten zehn Jahren nämlich 300 Kilometer nach Norden ausgebreitet und stellen daher auch eine Bedrohung für Wanderer, Radfahrer und andere Abenteurer dar, die in die grünen Gebiete Norwegens kommen. Rund um die Hauptstadt Oslo und die südlich gelegenen Wälder ist die Gefahr, die Krankheit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu bekommen, am höchsten. Auch die Ansteckung mit der Lyme-Borreliose ist nach einem Zeckenbiss möglich.
Frühsommer-Meningoenzephalitis / FSME in Süd-Norwegen
Im Süden Norwegens erkranken Menschen regelmäßig an der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME oder TBE genannt). Diese Hirnhautentzündung ist in seltenen Fällen sogar tödlich und deshalb lassen sich viele Einwohner impfen. Die Krankheit geht mit Fieber und grippeähnlichen Symptomen einher und jeder Dritte bekommt eine Hirnhautentzündung. Dies geht oft mit Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel und Steifheit von Nacken, Schultern und Rücken einher. Die Krankheit ist nicht behandelbar.