24-04-2025 08:34
 

Experten haben gezeigt, dass die Zecke in England zu einem immer größeren Problem wird. Menschen, die wandern, fischen, jagen oder andere Aktivitäten in den naturnahen Gebieten Großbritanniens unternehmen, kommen immer häufiger mit Zecken in Kontakt und erkranken daher an Lyme-Borreliose. Es gibt Teile in England, wo kaum Zecken vorkommen, aber in vielen Gebieten (besonders in Wäldern und Heidelandschaften) befinden sich manchmal bis zu hundert Zecken auf einem Quadratmeter. Durch das sich ändernde Klima ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Anzahl der Zecken in diesem Land weiter steigt.

Lyme-Borreliose als immer größer werdendes Problem

In England begegnet man immer häufiger der Lyme-Borreliose. Während Ende der 90er-Jahre noch 200 Menschen pro Jahr mit der Borrelia-Bakterie infiziert wurden, waren es 2013 bereits 1200. Es wird geschätzt, dass diese Zahl inzwischen sogar verdreifacht ist.
Die Borrelia-Bakterie wird durch die Zecke übertragen und verursacht Lyme-Borreliose bei Menschen. Die Krankheit zeichnet sich zunächst durch einen roten, kreisförmigen Fleck (in England auch Bull’s Eye genannt) an der Stelle des Zeckenbisses aus und verursacht meist auch Fieber und grippeähnliche Symptome. In einem späteren Stadium kann Lyme auch die Gelenke, das Nervensystem und sogar das Herz angreifen. Es kommt selten vor, dass Menschen an den Folgen der Lyme-Borreliose sterben. Eine Antibiotikakur ist erforderlich, um die Krankheit zu behandeln.

Wo leben die Zecken in England?

Grundsätzlich sind Zecken überall in England zu finden, aber Menschen, die in Gegenden mit viel Grün in der Nähe unterwegs sind, haben die meiste Chance, gebissen zu werden. Zecken leben in der Natur in hohem Gras, Sträuchern und Wäldern. Sie können also sowohl in freier Natur als auch in städtischen Parks und Gärten gefunden werden. Beliebte Urlaubsziele wie Exmoor, New Forrest, South Downs, Lake District und Yorkshire sind Orte, wo viele Zecken vorkommen.