FSME / Frühsommer-Meningoenzephalitis nach Zeckenbiss in Süddeutschland
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis trägt nicht umsonst den deutschen Namen FSME. Die Krankheit kommt nämlich häufig in Mitteleuropa vor, in Ländern wie Deutschland, der Schweiz, Österreich, Tschechien, Polen und einigen umliegenden Gebieten.
Diese Krankheit ist eine Form der Gehirnentzündung und tritt besonders häufig in Naturgebieten im Süden Deutschlands auf. FSME wird von Zecken übertragen, die sich vor allem in der Natur befinden. Bei einer Infektion mit diesem Virus können Fieber und Grippe auftreten. Jeder Dritte erleidet auch eine Gehirnentzündung, die mit Kopfschmerzen, Schwindel und Steifheit von Nacken, Schultern und Rücken einhergeht. Ein Prozent stirbt an dieser Krankheit, die vor allem in den Monaten von März bis November auftritt. Es gibt keine Antibiotika gegen die Krankheit, aber eine Impfung ist möglich. Diese Impfung wird Menschen empfohlen, die viel in der deutschen Natur sind.
Deutschland und die Lyme-Borreliose
Wie die Niederlande ist auch Deutschland voller Zecken, die Menschen mit der Lyme-Borreliose infizieren können. Ixodes Ricinus, die Zecke, die diese Krankheit verbreitet, versteckt sich in hohen Gräsern, Büschen, Bäumen und Pflanzen. Besonders in den deutschen Naturschutzgebieten ist Vorsicht geboten.
Wenn an der Stelle des Zeckenbisses ein roter kreisförmiger Fleck entsteht, ist dies das Symptom für die Lyme-Borreliose. Nach der Infektion treten Fieber und Grippe auf. In einem späteren Stadium können die Gelenke, das Nervensystem und das Herz betroffen sein. Die Krankheit kann sogar zum Tod führen, wenn sie nicht (richtig) behandelt wird. Durch eine Antibiotikakur ist die Lyme-Borreliose heilbar.