24-04-2025 09:05

Belgien hat viele wunderschöne Naturlandschaften, die zum Wandern einladen. Der einzige Nachteil sind die vielen Zecken, die in diesen grünen Gebieten herumstreifen. Die Zecken in Belgien stellen wie in den Niederlanden eine große Gefahr dar und sind manchmal mit dem Borrelia-Virus infiziert. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass eine Zecke nach einem Biss die Lyme-Borreliose überträgt.

Belgien und die Lyme-Borreliose

In den verschiedenen Naturlandschaften in Belgien erkranken Menschen regelmäßig an Lyme-Borreliose. Diese Krankheit zeigt sich durch einen roten, kreisförmigen Fleck an der Stelle des Zeckenbisses und sorgt für Fieber und grippeähnliche Symptome. In einem späteren Stadium treten Schmerzen in den Gelenken, im Nervensystem und manchmal im Herzen auf. In seltenen Fällen kann Lyme sogar tödlich sein. Die Krankheit kann durch eine Antibiotikatherapie behandelt werden.

Risikogebiete in Belgien

Grundsätzlich ist die Zecke überall in Belgien an Orten zu finden, wo viel Grün ist. Es gibt jedoch einige Spots, an denen nachweislich mehr Menschen nach einem Zeckenbiss an Lyme-Borreliose erkranken. Das sind die Antwerpener Kempen, die Limburger Kempen, die Ostkantone, der Zoniënwald und die Ardennen. Es ist daher ratsam, in diesen Gebieten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.