22-04-2025 16:10

Die Zeckenart Dermacentor ist vor allem häufig bei Hunden zu finden und wird wegen der Verbreitung eines tödlichen Virus als Hundekiller bezeichnet, doch die Zecke ist sicherlich auch für Menschen nicht ungefährlich. Die Zecke kann die TIBOLA-Krankheit übertragen und ist mittlerweile auch schon in den Niederlanden gesichtet worden.

Wo lebt der Dermacentor?

Der Dermacentor ist in Nordamerika ein großes Problem in den Rocky Mountains, aber die Zecke kommt auch in Europa und anderen Teilen der Welt vor. Besonders in den südeuropäischen Ländern ist der Dermacentor eine Bedrohung, und die Zecke beginnt auch langsam in den Niederlanden eine Gefahr zu bilden.

Krankheiten durch den Dermacentor

Die Dermacentor Zecke kann tödlich für Tiere sein, aber auch für Menschen eine Gefahr darstellen. Einige Zecken sind nämlich mit der Bakterie Ricketsia slovaca infiziert, dem Verursacher der TIBOLA-Krankheit. Die Krankheit ist meist an einem Pickel zu erkennen, der zu eitern beginnt und nach einigen Tagen gelbe Flüssigkeit absondert, wodurch Krusten entstehen. Dies kann mit geschwollenen Lymphknoten und einer kahlen Stelle auf der Haut einhergehen. Die Beschwerden können 1 bis 55 Tage (im Durchschnitt 9) nach dem Biss auftreten und Monate anhalten. Eine Antibiotikakur ist erforderlich, um die Krankheit zu behandeln.