ELISA: Enzym Linked Immunosorbent Assay
Der ELISA ist eine der beiden Methoden, um eine Blutuntersuchung auf Lyme-Borreliose durchzuführen. Bei diesem Test wird festgestellt, ob Antikörper gegen das Bakterium im Körper vorkommen. Es kommt vor, dass der ELISA-Test ein fälschlicherweise negatives Ergebnis liefert. Der Test zeigt dann an, dass der Patient nicht mit einer Lyme-Infektion infiziert ist, obwohl er es in Wirklichkeit doch ist. Der Grund dafür kann sein, dass das Niveau der Antikörper im Blut noch zu niedrig ist. Wenn die Krankheit in einem frühen Stadium entdeckt wird, ist es ratsam, den Test nach einigen Wochen erneut durchzuführen. Ein fälschlicherweise positives Ergebnis ist ebenfalls möglich. In einem solchen Fall zeigt der Test an, dass der Patient mit der Lyme-Borreliose infiziert ist, obwohl dies nicht der Fall ist. Es ist daher ratsam, auch andere Tests bei der Diagnose durchzuführen.
IFA: Indirekter Immunfluoreszenztest
Auch bei einer IFA-Untersuchung wird geprüft, ob sich Antikörper im Blut gegen das Lyme-Bakterium befinden. IFA ist jedoch weniger genau als ELISA und wird nur verwendet, wenn der ELISA-Test nicht verfügbar ist.
Probleme bei der Blutuntersuchung
Verschiedene Ursachen können die Blutuntersuchung zur Feststellung der Lyme-Borreliose negativ beeinflussen. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass die Infektion sehr frisch ist, sodass die Immunantwort noch nicht eingetreten ist und daher noch keine Antikörper im Blut nachweisbar sind. Ein weiteres Problem ist, dass oft nur auf ein einziges Bakterium geprüft wird, während es mehr als dreihundert gibt.