22-04-2025 11:45

Acrodermatitis Chronica Atroficans

Acrodermatitis Chronica Atroficans ist eine chronische Hauterkrankung, die in einem späteren Stadium der  Lyme-Borreliose auftreten kann. Die Erkrankung kann die Folge eines Zeckenbisses sein.

Die Lyme-Borreliose kann Hauterkrankungen verursachen, wovon das Erythema migrans die bekannteste ist. Dieser rote, kreisförmige Fleck kann einige Tage bis Monate nach einem Zeckenbiss entstehen und bildet sich um die Bissstelle. Das Erythema migrans zeichnet sich durch einen großen roten Kreis auf der Haut aus, der in der Mitte etwas blasser ist. Beim Auftreten des Erythema migrans befindet sich die Lyme-Borreliose in der Regel noch im ersten Stadium.

In einem späteren Stadium können mehrere Beschwerden auftreten, die noch schmerzhafter sind. So kann beispielsweise nach einigen Wochen oder Monaten Knochenschmerzen auftreten. Auch Neigungen zu Ohnmachten und Herzrhythmusstörungen sind Beschwerden, die in einem späteren Stadium vorkommen.

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Acrodermatitis Chronica Atroficans

Wenn die Lyme-Borreliose chronisch geworden ist, Monate bis Jahre nach der Infektion, können Patienten mit schweren Hauterkrankungen konfrontiert werden. Dies wird Acrodermatitis Chronica Atroficans genannt. Diese Hauterkrankung beginnt mit einem purpurrot geschwollenen Fleck an einem der Gliedmaßen, normalerweise am Fuß oder an der Hand. Obwohl die Hautveränderung häufig rund um den Knöchel auftritt, kann es auch vorkommen, dass das ganze Bein anschwillt oder sich verfärbt. Danach entstehen Stellen am Körper, an denen die Haut sehr dünn wird. Dies geht einher mit Pigmentierungen, Faltenbildung und Rötungen.